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MartinBinder_Portrait einer birke_superbien

 

Martin Binder | Portrait einer Birke
15.12.2017 - 08.03.2018

Eröffnung am Freitag, den,15.12.2017, 19 Uhr

Artist Talk am Donnerstag, den 22. Februar 2018, 19 Uhr
täuschend falsch - Naturnachahmung in künstlerischer Arbeit

 

Von Dezember 2017 bis März 2018 wird Martin Binder einen überdimensionalen Ast einer Birke im Innern des Gewächshauses schweben lassen. Es ist eine kritische und poetische Arbeit über die wechselseitige Bezugnahme von Ähnlichkeit, Verschiedenheit und Identität. Der Ast ist eine filigrane Nachahmung eines echten Birkenastes, ein kopiertes Fragment einer Birke, bestehend aus einem Birkenholz-Kunststoff Komposit, das dem ursprünglichen Material verblüffend nahe kommt. Martin Binder stellt Fragen zu Identität und Originalität,- was ist echt, was nehmen wir wahr, warum nehmen wir etwas wahr?


Der Ast schafft eine Realität, die abgekoppelt ist von seiner ursprünglichen Umgebung,- als dreidimensionaler Ausschnitt von etwas, das vielleicht nicht mehr existiert. Als Manipulation, Korrektur, Behauptung, Reproduktion. Anders als sein natürlich gewachsenes Vorbild unterliegt der dreidimensionale gezeichnete Birkenast keinen jahreszeitlichen Veränderungen. Er hat eine monumentale Größe und ist doch gefangen in einem Haus, abgeschnitten von seinem Stamm, jedoch getragen, als wäre dieser noch anwesend. 

Binders künstlerisches Interesse gilt dem kritischen Hinterfragen von Wahrnehmungmustern und untersucht diese vor dem Hintergrund gesellschaftlicher und kultureller Bedingungen. Binder schafft skulpturale, installative Arbeiten und nutzt die Fotografie als künstlerisches Medium. Er arbeitet u.A. mit Holzkunsttoffgemischen und 3-D Stiften, CNC-Fräsen, Computer-Renderings um dreidimensionale Objekte zu formen. Binder untersucht den Begriff der Skulptur als Version einer Realität und Kopie des Originals. Seine Fragen zur Identität des Objekts gehen einher mit der Verschiebung von Bedeutungsebenen. Martin Binder hat Produktdesign an der Freien Universität Bozen, Italien, studiert und anschliessend ein Studium „Kunst im Kontext" an der Universität der Künste, Berlin angeschlossen. www.bindermartin.com

Martin Binder | Pressetext

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EllinorEuler_Umschrift II_superbien


Ellinor Euler | Umschrift II
23.03. - 23.04.2018

Eröffnung am Freitag, den 23.03.2018, 19 Uhr

Von März bis April zeigt Ellinor Euler eine Installation mit halbtransparenten annähernd kugelförmigen Objekten, die mit farbigem Lackdraht gearbeitet sind. Die Kugeln, an zylinderförmigen Verlängerungen hängend, im Gewächshaus verteilt, setzen ein Spiel in Gang zwischen der entstandenen Form und ihrer Farbe, zwischen graziler Fülle und Leere, zwischen Struktur und Gestrick.

Wie selbstverständlich öffnet sich ein Zwischenraum zwischen Betrachter und Werk, zwischen Werk und Raum. Durch Veränderung des jeweiligen Standortes geht das Spiel weiter, neue Bezüge entstehen zwischen Raum und Objekt, zwischen den Objekten, neue Farbklänge leuchten auf. Im Gewächshaus wird die Komplexität der Objekte gleichsam doppelt durchlässig. Sie lassen sich allseitig auf den Ursprung und die Variation der Linie zurückverfolgen.

Ellinor Euler arbeitet seit 2 Jahren an der Übersetzung ihrer zeichnerischen Strukturen in den Raum, sog. Raumzeichnungen. Ausgang sind geometrische Grundformen wie Kreis, Quadrat, Dreieck. Sie kehren wieder im Raum als Kugeln, Zylinder, Quader und Linie. Sie experimentiert mit einfachen Materialien, die sie zweckentfremdet verwendet. Ellinor Euler hat Architektur an der TU Berlin studiert. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Brandenburg.
www.ellinoreuler.de

Ellinor Euler | Pressetext

 

aktuell vom 15 .01.2018 | 2018 copyright by super bien! and the artists

 

 

 

 

 
 
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