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2006-2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Related to Nature

Oliver Möst |
17.03. - 27.04.2017

Elisabeth Sonneck |
05.05. - 06.07.2017

Marianne Jörgensen (DK) |
14.07. - 17.09.2017

Henry Stöcker |
22.09. - 26.10.2017

Dorte Visby (DK) |
03.11. - 07.12.2017

 


Related to Nature | 17.03. - 07.12.2017
eine fünfteilige Ausstellungsserie bei super bien!

 

Related to Nature ist der Titel einer fünfteiligen Ausstellungsreihe, die bei super bien! gewächshaus für zeitgenössische kunst 2017 zu sehen ist. Die Künstler verhandeln in ihren Beiträgen Prozesse des Wachsens und Vergehens, klimatische Bedingungen, das Funktionieren von komplexen (ökologischen) Systemen, Pflanzen und ihre Einzigartigkeit in Farbe und Form, biologische Grundlagen des Lebens, das soziale und ökologische Gefüge im städtebaulichem Kontext, Wahrnehmung als partizipativen Prozess. Die gezeigte Kunst wird nie allein wahrgenommen werden, sondern immer in ihrer "grünen" Umgebung, unter dem Einfluss der jeweiligen Wetterbedingungen, der Tageszeit und der entsprechenden Lichtsituation, dem Wandel der jahreszeitlichen Wechsel der Vegetationsperioden.

Die komplexe und ambivalente Beziehung von Mensch und Natur wird exemplarisch in vielen einzelnen Akzenten für den Besucher über die Installationen erlebbar. Der Wolkenzug inszeniert eine eigene Dramaturgie von Licht und Schatten, die sich der Kontrolle des Künstlers entzieht. Der Wechsel vom Tag zur Nachtsituation macht diese Veränderung besonders deutlich, wie auch die zeitliche Dimension deutlich zu spüren ist.

super bien! ist ein künstlerischer Projektraum, konstruiert aus einem gewöhnlichen Gewächshaus, gelegen in einem ruhigem Hinterhof in Berlins wichtigem Galeriebezirk Mitte-Nord. Künstler werden eingeladen, um eigens für den Raum geschaffene Installationen zu entwickeln und zu realisieren. Das Gewächshaus funktioniert als transparentes Labor, das Identitätsmodelle komplexer Systeme verhandelt. Klimatische Bedingungen spielen eine Rolle, wie überhaupt das Außen und Innen in einer immer wieder neu zu deutenden Beziehung stehen. Das Gewächshaus schafft einen Ort, einen Platz zum Sein: eine lange Holzbank lädt zum verweilen ein, die Kunst ist 24 Stunden einsehbar. Das Haus selbst fungiert als Skulptur im öffenlichem Raum, das als Zeichen funktioniert und mit seiner Umgebung kommuniziert.

Related to Nature | 17.03. - 07.12.2017 | Flyer-PDF

 

 

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HenryStoecker_PiecesofTheInside_superbien

Related to Nature
Henry Stöcker | Pieces of the Inside
22.09. - 26.10.2017

Artist Talk am Donnerstag, den 05.10.2017, 19 Uhr
"Hinter goldverhägten Horizonten...."

 

 

"Das Skulpturen machen ist für mich ein Weg, um die Welt mit neuen, ungewöhnlichen Fragen abzuklopfen, - Ich möchte das Skizzenhafte weiterdenken" Henry Stöcker

Im September - Oktober 2017 wird der Bildhauer Henry Stöcker eine Sammlung seiner skulpturalen Arbeiten meist aus Stahl, Gips und gefundenen Dingen zusammengesetzt, ins Gewächshaus einziehen lassen. Die verschieden großen Skulpturen formen zwanglos das Innere eines Zuhauses, bilden Möbelstück und Alltagsbewegung gleichsam ab.

Die Installation des Bildhauers Henry Stöcker stellt die Verbindung der "Stücke" in den Fokus. Das Gewächshaus funktioniert als Ökosystem, in dem deutlich wird: Alles ist miteinander verknüpft. Der Betrachter sieht die Formen wachsen und vergehen, der leere Zwischenraum wird geheimnisvoll bedeutsam und lässt in dem Zusammenspiel der vielfältigen Formen eine neue Welt entstehen. Die Gleichwertigkeit und Gleichzeitigkeit von Isoliertheit und Bezugnahme ist frappierend und irritierend zugleich. Die mitunter linearen Stücke besetzen das Inneres des Hauses, der eintretende Besucher findet wie selbstverständlich seinen Platz und wird Teil der Inszenierung. Ein Wechselspiel von Innen und Außen beginnt und und damit ein Ahnen von Beziehung.

Stöckers umfangreichen Studien der Biologie an der Universität Rostock spielen eine grundlegende Rolle in seiner künstlerischen Tätigkeit. Er verhandelt immer wieder Fragen des Seins in der heutigen Zeit, seine Plastiken reflektieren seine neugierige Haltung zur Welt. Die Formen entleiht er der Natur und dem Alltag in oftmals ungewöhnlicher, sperrig eleganter Zusammensetzung.

Henry Stöcker wurde 1954 in Bergen auf Rügen geboren. Er studierte an der Universität Rostock zunächst Biologie und ging 1985 nach Berlin Weißensee, um an der dortigen Kunsthochschule Bildhauerei zu studieren. 1992 schloss er sein Meisterstudium ab. Er ist Preisträger des NaFöG-Förderstipendium des Landes Berlin und des Förderpreises der Japan Cultural Association. Arbeiten von Henry Stöcker befinden sich u.a. im Besitz des Märkisches Museums, des Landes Berlin, des Kulturamtes Pankow von Berlin, der Berlinischen Galerie, des Landesmuseums für moderne Kunst und des Frauenhofer-Instituts für Biomedizinische Technik, Institutsteil Potsdam-Golm.
www.henrystoecker.de

Henry Stöcker | Pressetext

HenryStoecker_PiecesoftheInside_superbien

 

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Dorte Visby_From here I see the World_super bien!

Related to Nature
Dorte Visby | From here I see the World
03.11. - 07.12.2017

Eröffnung am Freitag, den, 03.11.2017, 19 Uhr

Artist Talk am Samstag, den 04.11.2017, 19 Uhr
"Dear sea, my own will be yours!"
The artist talk will be mainly hold in english


 

Im November 2017 wird die dänische Künstlerin und Keramikerin Dorte Visby eine minimalistisch, poetische Arbeit über das Wesen der Veränderung zeigen. Zu sehen sind keramische Stelen, die an Grenzsteine erinnern. Grenzsteine, die vielleicht Grundstücksgrenzen markieren und oftmals viele Jahrzehnte oder auch Jahrhunderte überstehen, Wind und Wetter trotzen. Die Künstlerin setzt sich mit ihrer eigenen Lebenssituation auseinander und erinnert gleichzeitig an die enge Beziehung von Natur und Mensch, die dem urbanen Menschen oftmals verlorengeht.

Dorte Visby wohnt und arbeitet in einem alten Bauernhof in unmittelbarer Nähe zur rauen Nordseeküste. Sie hat diesen Hof vor 20 Jahren gekauft und viel in seine Restauration investiert. Sie tat dies im Wissen um die zeitliche Begrenztheit dieser Lebens- und Arbeitssituation. In ca. 20 Jahren wird ihr Lebensort im Meer versinken. Denn die Steilküste, die Meer und Land trennt, wird kontinuierlich weiter ins Meer gerissen, infolgedessen das Land schrumpfen.

Dorte Visby reflektiert in ihren Arbeiten daher seit jeher die Rauheit und Veränderlichkeit von Natur und Landschaft. Ihre Formensprache lotet die Beziehung von Mensch und Natur in der ganzen Bandbreite ihrer Ambivalenz aus: streng architektonische Formen stellt sie der Natürlichkeit des Materials, seiner rauen Oberflächen und feinen Farbverläufen gegenüber, die sie in speziellen Brand- und Glasurtechniken entwickelt. www.dortevisby.dk

Dorte Visby | Pressetext

Related to Nature | 17.03. - 07.12.2017
eine fünfteilige Ausstellungsserie bei super bien!

 

aktuell vom 26.09.2017 | 2017 copyright by super bien! and the artists